Entlassung, Weiterbehandlung und Nachsorge

Entlassung, Weiterbehandlung und Nachsorge

Nach Ihrer Behandlung in unserem akutstationären Bereich, kann eine direkte Verlegung in unsere Reha sinnvoll sein. Wie diese Überleitung funktioniert und wie die Nachsorge im Fall einer Entlassung aussehen kann, erfahren Sie hier.

Nach dem Aufenthalt in unserem akutstationären Bereich

Nach der akutstationären Behandlung werden Sie entweder nach Hause entlassen oder bei Bedarf direkt in unseren Reha-Bereich verlegt. Um Sie direkt in unsere Rehaabteilung verlegen zu können, muss im Vorfeld von Ihrem behandelnden Arzt in der MEDICLIN Seidel-Klinik ein Reha-Antrag an Ihren Kostenträger gestellt werden.

Erhalten wir eine Kostenzusage, bevor Ihr Akutaufenthalt endet, so können Sie direkt in die Reha bzw. AHB (Anschlussheilbehandlung) verlegt werden. Auf Wunsch ist aber auch eine Unterbrechung zwischen Akut- und Rehaaufenthalt von maximal zwei Wochen möglich. Sollte nach Ablauf Ihres Akutaufenthaltes keine Kostenzusage vorliegen, werden Sie vorübergehend nach Hause entlassen. Sobald wir einen Bescheid zur Kostenzusage erhalten haben, informieren wir Sie und bestellen Sie ggf. wieder ein.

Sollten Sie nach der Behandlung bei uns noch weitere Unterstützung benötigen, eine sogenannte Anschlussversorgung, hilft Ihnen unser Team für Entlassmanagement weiter. Es setzt sich zusammen aus Ärzten, Pflegern und Sozialdienstmitarbeitern.

Bereits während Ihres Aufenthalts ermitteln wir, ob nach Ihrer Entlassung weiterhin Behandlungs- oder Pflegebedarf besteht und leiten gegebenenfalls entsprechende Schritte ein. Bei diesen Themen unterstützen wir Sie:

  • weitere Medizinische oder pflegerische Versorgung
  • ambulante oder stationäre Behandlung in einer Reha-Klinik
  • Aufnahme in eine Pflegeeinrichtung
  • Termine mit niedergelassenen Ärzten, Therapeuten, Pflegediensten oder Selbsthilfegruppen
  • Anträge auf Leistungen der Kranken- und Pflegekasse

Entlassmanagement bindet Patienten ein

Wir informieren und beraten Sie, stimmen alle geplanten Maßnahmen mit Ihnen ab und beziehen auch gerne Angehörige oder Bezugspersonen ein. Die Teilnahme am Entlassmanagement ist freiwillig. Sie geben dazu eine Einwilligungserklärung ab. Diese umfasst, dass

  • das Team des Entlassmanagements für Sie aktiv wird und die Kranken- und Pflegekasse eingebunden werden kann.
  • die Mitarbeiter Ihre patientenbezogenen Daten an Dritte weiter geben, beispielsweise an niedergelassene Ärzte, Therapeuten oder die Kranken- und Pflegekasse.

Die Einwilligung können Sie jederzeit schriftlich widerrufen. Wenn Sie auf das Entlassmanagement verzichten wollen, erteilen Sie einfach keine Einwilligungserklärung. Ein Verzicht auf das Entlassmanagement kann im Einzelfall Folgen für die weitere Behandlung oder Versorgung bedeuten. Wir empfehlen Ihnen sich immer am Entlassmanagement zu beteiligen.

Kontakt zum Entlassmanagement

Sie erreichen das Team des Entlassmanagements während folgender Sprechzeiten:

Montag bis Freitag                            9 bis 19 Uhr

Samstag und Sonntag                     10 bis 14 Uhr

Ihre Entlassung

An welchem Tag Sie entlassen werden, erfahren Sie von Ihrem behandelnden Arzt. Ein Abschlussgespräch mit dem Arzt findet am Tag vor Ihrer Entlassung statt.

Die Entlassung erfolgt in der Regel nach dem Frühstück um 9 Uhr. Sie bekommen bei Ihrer Entlassung von uns einen Kurzbrief für Ihren weiterbehandelnden Arzt, ggf. Röntgenbilder, CT-Aufnahmen etc. auf CD.

Wenn Sie in unsere Reha verlegt werden

Wir informieren Sie bei der Visite und über den Therapieplan über Ihre Verlegung in die Reha. Es folgt der Umzug in eines unserer Patientenzimmer im Reha-Trakt der Klinik. In der Regel findet dieser Umzug am Vormittag statt. Ihr behandelnder Arzt und das therapeutische Team bleiben dieselben wie im Rahmen Ihrer Akutbehandlung. Selbstverständlich erhalten Sie auch während Ihrer Reha einen tagesaktuellen Therapieplan.

Hilfe & Beratung

Selbsthilfegruppen

  • In Selbsthilfegruppen unterstützen sich "Betroffene" gegenseitig. Adressen bekommen Sie über Ihr örtliches Gesundheitsamt oder aber auch über die "Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen" (NAKOS) in Berlin.
  • www.nakos.de

Lebensberatungsstellen

Wie Sie uns kontaktieren können

Manuela Blauel

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Viktoria Baumann

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Claudia Sütterlin

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